Diskussion über Parteien mit Zukunft

Volkspartei schlechthin

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Nadine Schön – Die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland zu einer erfolgreichen, prosperierenden und stabilen Demokratie wäre ohne Volksparteien kaum denkbar gewesen. Sie sind der Garant für stabile politische Verhältnisse sowohl in Regierungsfunktionen, aber auch als starke korrigierende und kontrollierende Oppositionspartei. Gerade die „Parteienzersplitterung“ in der Weimarer Republik hat die Bedeutung von Volksparteien, die sowohl im Bundestag als auch in Landesparlamenten ausreichend stark vertreten sind, aufgezeigt.

Im Gegensatz zu kleineren Parteien, die Politik für einzelne Gruppen oder Gruppierungen machen, decken Volksparteien und ihre Wählerinnen und Wähler die ganze Bandbreite der Bevölkerung ab: Jung und alt, Männer wie Frauen, Arbeiter und Akademiker, zugewanderte Menschen mit Migrationshintergrund und Deutsche, Unternehmer und Arbeitnehmer, Beamte und Selbstständige… Das bedeutet zwangsläufig, dass Volksparteien schon intern einen fairen Ausgleich zwischen diesen Interessen und unterschiedlichen sozialen, konfessionellen und auch regionalen Lebenswelten und –verhältnissen finden müssen.
Aber auch in der realen Politik müssen sie immer wieder diesem Anspruch aufs Neue gerecht werden: unterschiedlichste Wertvorstellungen und Lebensentwürfe müssen gebündelt und zusammengeführt werden. Volksparteien bilden diese Vielfalt der Gesellschaft sowie ein breites Spektrum an gesellschaftlichen Meinungen und Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung ab und stellen so eine für die Stabilität eines demokratisches System integrative Verbindung zwischen breiten Wählerschichten und dem politischen System her.

Gerade vor dem Hintergrund der Wahlanalysen zur vergangenen Bundestagswahl, bei der die CDU generationenübergreifend punkten und zulegen konnte, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass wir diesem Anspruch weitestgehend gerecht werden. 41,5 % der Stimmen und das beste Ergebnis seit 20 Jahren hat eindeutig gezeigt: Wir, die CDU/CSU, sind die Volkspartei in Deutschland schlechthin.

Unsere wertefundierte und gleichzeitig an den Lebenswirklichkeiten orientierte Haltung erreicht und bindet die Menschen. Auf diesem Fundament können wir soziale, konservative und liberale Kräfte miteinander in Einklang bringen und somit den gesellschaftlichen Wandel verantwortungsvoll gestalten, indem wir auch zukünftig als bürgerliche Volkspartei gute politische Lösungen für möglichst alle Menschen in Deutschland finden.

3 Kommentare

  1. Muß es nicht politisch korrekt “Bevölkerungspartei” heißen? Und da ihr ja gerade das deutsche Volk abschafft, bzw. in ein afro-eurasisisches Mischvolk verwandelt, braucht man sicher auch kein Volksparteien, pardon: Bevölkerungsparteien mehr.

    • Den Trend den ich persönlich verfolge ist, dass die Volksparteien vieler Länder sich immer mehr der alternden Bevölkerung widmen, sprich immer mehr Politik für (angehende) Rentner machen, und den Fokus auf die Jugend zunehmends verlieren. Selbstverständlich können wir unsere (Groß)-Eltern nicht im Stich lassen, aber das Gleichgewicht gerät immer mehr aus den Fugen, so dass eine Abwärtsspirale ensteht. Den Ausdruck “Im Gegensatz zu kleineren Parteien, die Politik für einzelne Gruppen oder Gruppierungen machen” lese ich deshalb sehr mit Argwohn, zumals diese Gruppen Teil der Demokratie sind, und warum sollten Nicht-Volksparteien eine schlechtere Wahl sein?

  2. Der Verweis der Autorin auf die politische Entwicklung in der Weimarer Republik mag ja historisch korrekt sein. Wir haben nur leider nicht mehr ein Volk ,sondern 80 Millionen Individualisten. Die sog ” Volksparteien” kratzen nur noch an der politischen Oberfläche den politischen und gesellschaftlichen Tiefgang haben sie längst verloren.
    Die andere politisch – gesellschaftliche Entwicklung ist aber viel gravierender: Wir – ” das Volk”- haben uns vom mündigen Bürger zum KONSUMENTEN zurückentwickelt und deshalb wählen sich die dümmsten Schafe ihre Metzger selber!!!!!!

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