Diskussion über Parteien mit Zukunft

„Einfach die Beste“

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In einer nicht repräsentativen Umfrage vor dem Berliner Reichstagsgebäude fragten wir dieses mal, welche Werte und Themen die Menschen mit den Volksparteien verknüpfen. Die Antworten fielen breit gefächert aus: die europäische Integration wurde ebenso genannte wie etwa Verbindlichkeit, wirtschaftliche Kompetenz, soziale Gerechtigkeit und Integrität.

Hören Sie die ganze Umfrage hier.

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3 Kommentare

  1. Solang es die etarblierten Volkspartein nicht lernen wieder mehr auf das Volk zu höhren anstatt sich darüber sorgen zu machen welche Lobby sie verärgern könnten nur aus angst nicht mehr gewählt zu werden!!solange sage ich:Nein wir brauchen keine Volkspartei mehr,weil sie keine mehr sind!!Ich denke das die meisten vergessen haben was das wort “Volksvertreter” wirglich beteutet!!Jedenfalls nicht das ,das intresse mancher Konzerne wichtiger ist als das Intresse der Menschen die für sie Arbeiten!!!

    • Herr Kück. Sieh argumentieren im Credo der FDP-Wähler: “Wir brauchen nicht …”. Wenn wir keine Volksparteien brauchen, was sollten wir dann haben? Parteien, die für Ihre Klientel, ohne Rücksicht auf das Volk handeln, argumentieren? Menschen, dann am lautesten, reichsten, überzeugesten sind, bestimmen den Volkswillen!
      Wenn es die Volkspartei nicht gäbe, wir müssten sie erfinden!
      Natürlichhaben Sie recht, auch in einer Volkspartei gibt es Lobbyisten, Mißstände usw. Das ist doch eine allg.menshl.Frage, kein grundsätzliches Parteiproblem!

      Die richtige Personam richtigen Ort kann im Grunde nur aus einer Volkspartei hervorgehen, ansonsten ist das reiner Zufall!

  2. Gerne habe ich mir die Befragung angehört. Doch spiegelt sich der Bürger in der Befragung wider? Für mich klingen die Antworten als beschreiben die Interviewten ein weit entferntes Konstrukt, keinen Teil an dem man teilhaben kann. Niemand sagt: “Die Volkspartei vertritt mich! Ich sehe mich in den Volksparteien.” Obwohl dies durch die Art der Befragung oder den Zusammenschnitt bedingt sein kann, formuliert doch mein Vorredner diese Kritik sehr radikal: “Solang es die etarblierten Volkspartein nicht lernen wieder mehr auf das Volk zu höhren … sage ich:Nein wir brauchen keine Volkspartei mehr,weil sie keine mehr sind!!”
    Wie ist auch sonst der immense Erfolg der Piraten-Partei zu erklären. Einer Partei die, objektiv betrachtet, kein konturiertes Programm hat, dafür aber offen ist. Sie räumt dem Einzelnen eine Möglichkeit der Mitgestaltung ein. Sie hört den Menschen zu.
    Dem Gegenüber scheint in den etablierten Volksparteien alles hinter verschlossenen Türen abzulaufen, gesteuert durch Vertreter die den Kontakt zum Bürger verloren haben, feilschend um den eigenen Vorteil. Skandale und eine zur Schau gestellte Überheblichkeit, haben das Bild des Politikers stark beschädigt.
    Das scheint in meinen Augen ein Grund für den Erfolg der Piraten zu sein.
    Doch auch die moderne Lebenswelt scheint in den Volksparteien nicht angekommen zu sein. Wie lassen sich bspw. sonst die Aussagen von Herrn Heveling, einem Mitglied der Enquete-Kommission, zur Netzkultur verstehen?

    Zugegeben, das Konzept Volkspartei finde ich sinnvoll und richtig. Es muss meiner Meinung nach Institutionen geben, die die vielen Meinungen der Gesellschaft bündeln, um daraus das Beste für die Gesellschaft zu machen. Doch dabei darf eben nicht der Bürger verloren zurückbleiben.

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