Erkenntnisse aus einer qualitativen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung, Teil III.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat als Test für weitere Umfragen eine qualitative Studie erstellt. Die dort Befragten haben ganz klare Vorstellungen davon, was sie sich von einer Volkspartei wünschen.
Ganz oben auf dem Wunschzettel stehen Bürgernähe und das Einsetzen für den „kleinen Mann“ und den „gesunden Mittelstand“. Hier sehen einige Befragte aktuell Defizite. Die Volksparteien würden keine Politik für die kleinen Leute betreiben, sondern für Banken und Wirtschaft. Als kleine Leute begreifen sich dabei nahezu alle Befragten, selbst die besser Verdienenden. Dies scheint ein Sammelbegriff zu sein, mit dem sich ein Großteil der Befragten identifizieren kann: „Mehr Bürgernähe zum kleinen Mann“; „Ja, dicht am Volk dran. ‚Volkspartei’ heißt, dass sie sich mit den Themen, die ich eben genannt hab, beschäftigt. Mit den Themen des kleinen Mannes, der Familien, der Menschen, um die es eigentlich geht in diesem Staat, und nicht um die Unternehmen und die Geldgeber und indirekten Mächte“. Weiterlesen
