Monatsarchiv: Juli 2012

Alles ganz einfach? Die Vermessung einer schmerzlichen Niederlage!

Eine Analyse des Ergebnisses der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen

Das Ergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und seine Gründe sprechen für den Vorschlag der Jungen Union, ein neues Grundsatzprogramm zu erarbeiten.

Am Wahlabend sieht – erst recht bei den Erklärungsversuchen vor der Kamera – alles meistens ganz schrecklich einfach aus: Die einen sagen: „Die Stimmung im Bund war gegen uns.“ Die anderen sagen: „Es war der falsche Kandidat.“ Wieder andere behaupten, es war am Ende doch eben die Partei selbst, die Fehler gemacht hat, und überhaupt war die Kampagne „völlig daneben“. Die Wahrheit liegt – wie meistens – wesentlich tiefer, als diese oberflächlichen Einschätzungen vermuten lassen! Auch im jüngsten dieser Fälle, bei der schmerzhaften Niederlage an Rhein, Ruhr und Wupper, hilft der differenzierte Blick. Die – nun wieder simple – Wahrheit ist zudem, dass es sich die CDU in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Land Deutschlands, kaum leisten kann, die Gründe für dieses historisch schlechte Ergebnis und den Rückgang von 44,8 Prozent im Jahr 2005 und 34,5 Prozent 2010 auf nunmehr 26,3 Prozent im Jahr 2012 nicht ganz genau zu analysieren.

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