Monatsarchiv: Dezember 2011

Brauchen wir mehr “direkte Demokratie”? Wir haben doch Volksparteien!

Oder: Warum die Volksparteien nicht von der „direkten Demokratie“ profitieren

Es scheint zunächst – oberflächlich betrachtet – als habe die Volksabstimmung über das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ – oder genauer: über das „S 21-Kündigungsgesetz“ – Ende November 2011 nur Gewinner hinterlassen. Die baden-württembergischen Grünen verkaufen das Scheitern ihres Jahrzehnte währenden Einsatzes gegen den Tiefbahnhof als Demokratisierungserfolg und die mitregierende SPD meint, einen gesellschaftlichen Großkonflikt mittels „direkter Demokratie“ befriedet zu haben. CDU und FDP sehen sich vom Volk in ihrer Infrastrukturpolitik bestätigt.

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Die Volkspartei CDU steht in der Netzpolitik vor großartigen Herausforderungen

Das Internet offenbart einzigartige Chancen für den Einzelnen, die Gesellschaft und die Wirtschaft unseres Landes.

Die CDU wird in der Öffentlichkeit zu Recht als Partei wahrgenommen, die für die Sicherheit im Internet kämpft. Sicherheitspolitik ist jedoch nur ein Bruchteil des neuen Politikfeldes, das viele weitere Aspekte berührt. Wir brauchen im Internet so viel Sicherheit wie nötig, um so viel Freiheit wie möglich zu wahren. Sicherheit und der Erhalt von Freiheit bedingen einander.

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Die SPD öffnet sich – ein wenig

„Modernste Partei Europas“ wolle die SPD mit der auf dem Parteitag in Berlin beschlossenen Organisationsreform nach den Worten ihrer Generalsekretärin Andrea Nahles sein. Ein hoher Anspruch. Mehr als anderthalb Jahre haben sie und ihre Mitstreiter Ortsverbände und Funktionäre befragt und dann den Leitantrag „Partei in Bewegung – Organisationspolitisches Grundsatzprogramm der SPD“ eingebracht.

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