Kategorienarchiv: Darum bin ich Mitglied einer Volkspartei…

Orientierung, Erkennbarkeit und Erlebbarkeit

Die These vom Ende der Volksparteien hat das Potential zur selbsterfüllenden Prophezeiung, wenn wir nicht gegensteuern. Um die weitergehende Erosion von Mitgliedern und Wählern aufzuhalten, ist die Union auf eine ehrliche Analyse angewiesen. Die Ursachen müssen klar benannt und Lösungen aufgezeigt werden. Und es braucht Mitstreiter, die von der Idee Volkspartei nach wie vor überzeugt sind und diese auch in Zeiten des Wandels verteidigen.

Der Blog #ZukunftVolkspartei, den ich seit einiger Zeit aufmerksam verfolge, zeigt eindrucksvoll wie vielschichtig diese Analyse und das damit verbundene Engagement aussehen kann. Daher freut es mich, dass ich hier die Gelegenheit bekomme, die wesentlichen Gedanken eines Artikels darzulegen, den ich in der aktuellen Ausgabe der „Politischen Studien“ der Hanns-Seidel-Stiftung veröffentlicht habe. Der Kern meiner Überlegungen ist auf die Frage fokussiert, wie man junge Menschen für die CDU begeistern kann.

Weiterlesen

Roman Herzog: Stabilität gibt es nur durch Volksparteien

Die Bundesrepublik Deutschland entwickelte sich zu einer stabilen Demokratie, weil es Volksparteien – allen voran der Union – gelang, Mitglieder und noch viel mehr Wähler aus allen Schichten des Volkes dauerhaft hinter sich zu versammeln.  Nur Volksparteien waren und sind in der Lage, alle relevanten Interessen der Gesellschaft aufzunehmen und halbwegs in sich auszugleichen. Die soziale Vielfalt und der gelungene Interessenausgleich schufen die Voraussetzungen dafür, dass keine Schicht einseitig bevorzugt und keine einseitig benachteiligt wurde. Sozialer Friede, politische Lösungen, die breite Zustimmung fanden, und ein weiteste Teile der Bevölkerung umfassender Wohlstand waren die Folge dieses erfolgreichen Handelns der Volksparteien.
Weiterlesen

Dr. Wolfgang Schäuble: „Darum bin ich Mitglied in einer Volkspartei“

Politisches Interesse habe ich, wie man umgangssprachlich formuliert, von zu Hause mitbekommen, genauso wie ich gelernt habe, dass Interesse allein aber nur der halbe Weg ist. Bereits früh habe ich mich in der Jungen Union engagiert. Bis heute ist die CDU meine politische Heimat.
Weiterlesen

Olaf Scholz: Volkspartei zu sein kostet seinen Preis

Hinter dem Begriff Volkspartei verbirgt sich zunächst nicht mehr als der erklärte Anspruch einer Partei, ungeachtet eines klaren Wertekanons und einer akzentuierten Programmatik für alle gesellschaftlichen Milieus wählbar zu sein. Dass Parteien grundsätzlich Jedermann offen stehen, scheint heute selbstverständlich. Tatsächlich ist diese Öffnung eine verhältnismäßig junge Errungenschaft der Volksparteien. Kürzlich hörte ich über ein – später langjähriges – SPD-Mitglied, dass sein erster Aufnahmeantrag noch mit der Begründung abgelehnt wurde, dass er kein Arbeiter sei. Erst nach Verabschiedung des Godesberger Programms im Jahr 1959 konnte er Parteimitglied werden. Am Ende eines langen Prozesses hatte die SPD den Wandel von „einer Partei der Arbeiterklasse zu einer Partei des Volkes“ vollzogen und sich damit für alle Konfessionen, für Akademiker, die Mittelschicht, Unternehmer und alle gesellschaftlichen Gruppen geöffnet.

Weiterlesen

Kai Wegner: „Darum bin ich Mitglied einer Volkspartei…“

Die Volkspartei CDU hat es in ihrer mehr als sechzigjährigen Geschichte verstanden, ein breites Spektrum an Mitgliedern und Wählern anzusprechen und an sich zu binden. Zu nennen sind unter anderem Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Alte und Junge, Männer und Frauen, Bewohner von Stadt und Land, kirchlich Gebundene und Konfessionslose. Es zählt in diesem Zusammenhang zur politischen Kernkompetenz der CDU, unterschiedliche Positionen abzuwägen und erfolgreich zu integrieren. Deshalb lief meine Partei auch nie Gefahr, egoistischen Sonderinteressen zu dienen. Stattdessen errichtete sie mit ihrer grundwertebasierten Gemeinwohlvorstellung wichtige innergesellschaftliche Brücken.  Weiterlesen

„Darum sind wir Mitglieder einer Volkspartei“ – Dagmar und Tankred Schipanski

Eine Volkspartei wendet sich grundsätzlich an Menschen aus allen gesellschaftlichen Gruppen unseres Landes. Mir gefällt der englische Begriff „big-tent-party“, weil er bildhaft ausdrückt, was gemeint ist. Unter einem „großen Zelt“ vereint die Volkspartei unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Prägungen und Anschauungen. Meine Überzeugung ist es, dass eine politische Partei diese vielfältigen Interessen abbilden und in Ausgleich bringen sollte, anstatt nur das Teilinteresse einer einzelnen Gruppe zu vertreten. (Tankred Schipanski)
Weiterlesen

“Darum bin ich Mitglied einer Volkspartei…” – Katherina Reiche MdB

Der Politologe Dolf Sternberger, der den Begriff Volkspartei mit geprägt hat, hat in seiner Heidelberger Antrittsvorlesung vor einem halben Jahrhundert einen bemerkenswerten Satz formuliert. „Das Politische müssen und wollen wir zu begreifen versuchen als den Bereich der Bestrebungen, Frieden herzustellen, Frieden zu bewahren, zu gewährleisten, zu schützen und freilich auch zu verteidigen“. Dies ist im Kern Auftrag der Politik, auch wenn manchem bezogen auf das eigene Aufgabenfeld dies als verkürzt erscheinen mag. Ohne Frieden nach außen wie nach innen ist alles nichts. Wer das zu akzeptieren vermag, dem wird schnell klar, dass zum Erreichen des Ziels Frieden ein jeder guten Willens nötig ist. Damit begründet sich ihre Vereinigung z.B. in Parteien.  Weiterlesen

“Darum bin ich Mitglied einer Volkspartei… ” – Bernhard Rasche

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. In meinem Garten- und Landschaftsbaubetrieb beschäftige ich drei Mitarbeiter. 1980 war ich im Gründungsteam der JU Erwitte als Pressesprecher aktiv. Sieben Jahre später wechselte ich von der JU in den Vorstand der Ortsunion Erwitte und stellte fest, dass politische Arbeit auch hier Spaß machen kann. Seit 2005 leite ich die Ortsunion. Seitdem konnte ich zahlreiche neue Mitglieder gewinnen und sie in den Vorstand und in den Rat der Stadt einbinden. Wie? Man muss selbst Begeisterung zeigen und bei anderen wecken und dabei auch immer das Ganze sehen, nämlich, dass Demokratie nur mit starken Volksparteien funktioniert. Weiterlesen

„Darum bin ich Mitglied einer Volkspartei…“ – Dieter Dombrowski

Als ich 1977 in die CDU eingetreten bin, wusste ich nicht, dass es eine Volkspartei ist. Ich kam gerade frisch aus der Haft in der ehemaligen DDR, war eigentlich im Herzen noch SPD-Fan. Ich kam nach West-Berlin und stellte fest, dass die CDU die einzige Partei war, die sich für die Deutsche Einheit eingesetzt hat. Ich bin in die Partei hineingewachsen und habe entdeckt, was die Volkspartei CDU für ein Schatz ist, weil sie eine Partei für alle ist: für Christen oder Nicht-Christen, für Arbeitnehmer, für Arbeitgeber, für Frauen, für Männer, für Junge, für Alte. Ich bin von Jahr zu Jahr in dieser Partei mehr aufgegangen. Die CDU wird eine wirkliche Zukunft noch vor sich haben.  Weiterlesen

„Darum bin ich Mitglied einer Volkspartei“ – Folge II

In der vergangenen Woche sind wir mit dieser Rubrik gestartet. Mehrere Hundert Seitenaufrufe seitdem, zahlreiche E-Mails und Kommentare zeigen, dass die persönlichen Gründe unserer Autorinnen und Autoren dafür, sich in einer Volkspartei zu engagieren, auf großes Interesse stoßen. Heute setzen wir die Reihe mit Beiträgen von Vertretern aus drei Volksparteien fort.  Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt, MdB, Dr. Eva Högl, MdB, und der Student Paul Derabin legen dar, warum sie Mitglied in einer Volkspartei sind. Wir laden Sie sehr herzlich ein, die Beiträge zu verfolgen und sich an der Diskussion zu beteiligen.